Anmeldung
 

Branchentag Windenergie NRW
8. Oktober 2009


Universität Duisburg-Essen
Dekanat Ingenieurwissenschaften
Forsthausweg
Gebäude LA
D-47057 Duisburg

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Einladung für die Presse:
Zur Tagung und Pressekonferenz
am 8. Oktober
(PDF)

 
 

Programm des Branchentages


08.30 Uhr

Begrüßungskaffee


09.15 Uhr




Prof. Dr. Dieter Schramm
Universität Duisburg-Essen

Klaus Lorenz
Geschäftsführer
Lorenz Kommunikation

Begrüßung






09.30 Uhr



Christa Thoben
Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Windenergie: energie- und industriepolitische Bedeutung für Nordrhein-Westfalen



10.00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Podiumsdiskussion

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Thema: NRW - Zuliefererland Nr. 1 für die Windenergiebranche
Mehr als 50% aller weltweit verbauten Getriebe stammen aus nordrhein-westfälischer Fertigung, nur ein Indiz dafür, welche Bedeutung der Produktstandort NRW für die weltweite Windenergiebranche hat. Wie entwickelt sich die Zuliefererwirtschaft, welche Erwartungen haben die meist kleineren und mittelständischen Unternehmen an die Landes- und Bundesregierung?

Begrüßung und Moderation:
Helmut Sendner, Chefredakteur Energie & Management

Impulsvortrag:
Weltmärkte und Strukturwandel – Chancen für die Windindustrie in NRW Dr. Norbert Allnoch, Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR)

Podiumsteilnehmer:
· Ingrid Brand-Friedberg, Geschäftsführende
  Gesellschafterin August-Friedberg GmbH
· Stefan Tenbrock, CEO, Winergy AG
· Stefan Dornieden, 3M Deutschland GmbH
  European Business Development Manager Europe,
  Middle East and Africa
· Dr.-Ing. Vehip Kaci, DMT GmbH & Co. KG,
  Geschäftsfeldleiter
· Markus Schlömann, KfW Bankengruppe
  Referent, VTb Förderberatung


10.45 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wilhelm Hecking
Vorstandsvorsitzender
eviag AG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Strukturwandel im Duisburger Hafen als Basis für die Einrichtung innovativer Produktionsstätten am Beispiel der eviag AG
Wie das gesamte Ruhrgebiet unterliegt auch der Duisburger Hafen einem Strukturwandel. Waren es in den 60er Jahren hauptsächlich die Güter der Montanindustrie wie Kohle, Erz, Eisen, Stahl aber auch andere Massengüter wie Kies, Sand und Getreide, die im Hafen umgeschlagen wurden, sind es heute Container, Stückgüter und Automobile. Kooperationen mit anderen Häfen in Europa und Übersee machen den Hafen heute zu einer internationalen Logistikdrehscheibe. Die eviag AG als Hersteller von Windenergieanlagen plant im Hafen ihre neue Produktionsstätte zu errichten. Die strategisch günstige Lage des Hafens mit den hervorragenden Möglichkeiten Stückgüter mit dem Schiff, der Bahn und dem LKW vom Duisburger Hafen in die europäischen Zielmärkte zu transportieren war ein wichtiger Grund für die Entscheidung, sich im Duisburger Hafen ansiedeln zu wollen.


11.15 Uhr

/// Pause ///


12.00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dipl.-Ing. Egbert Terholsen
Niederlassungsleiter West
ENERCON GmbH





 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Potenzial der Onshore-Technologie
Mit 25 GW installierter Onshore-Leistung gehört Deutschland hinter den USA und vor Spanien zu den drei führenden Ländern hinsichtlich einer erfolgreichen Windenergienutzung auf dem Land. Während der Aufbau der Offshore-Technologie sich erst jetzt so langsam zu entwickeln scheint kann man bei der Onshore-Technolgie auf über 25 Jahre Erfahrung zurückgreifen. Dabei lag die Konzentration zu Beginn der 90–iger Jahre mehr auf der Entwicklung küstennaher Standorte. Heute liegt der stärkere Fokus in dem weiteren Ausbau windhöffiger Binnenlandstandorte. Höhere Türme, längere und effizientere Rotorblätter, höhere Wirkungsgrade im Antriebsstrang und nicht zuletzt eine angepasste Proportion zwischen Generatorleistung, Rotorfläche und Turmhöhe haben diesen Prozess beschleunigt. Man kann im Binnenland davon ausgehen, dass mit jedem Höhenmeter der Ertrag in der Regel um ca. 1% steigt. Gleichzeitig erlauben höhere Türme längere Rotorblätter ohne in die sehr turbulente Strömung in Bodennähe zu gelangen. Eine moderne 2 MW-Windenergieanlage kann damit durchaus die gleichen Volllaststunden erreichen wie eine vergleichbare Anlage an der Küste. Viele praktische Beispiele können diese Aussage belegen.


12.30 Uhr





Prof. Dr. Fritz Vahrenholt
Chief Executive Officer
RWE Innogy GmbH



Von NRW auf die See
In Deutschland zählt das RWE Tochterunternehmen RWE Innogy mit zu den ambitioniertesten Firmen, die Offshore-Windparks in der Nordsee planen. Warum und wohin geht die Reise? Welche Anforderungen werden diesbezüglich an die Zulieferer gestellt?


13.00 Uhr

/// Mittagessen ///


14.30 Uhr



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Monika Krämer
Geschäftsführerin
windtest grevenbroich gmbh

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zukunftsperspektiven für WEA-Hersteller aus über zehn Jahren Testfeldbetrieb der Windtest Grevenbroich GmbH
Seit 1997 betreibt die windtest grevenbroich gmbh in Grevenbroich/Neurath, Nordrhein-Westfalen ein Testfeld zur technischen Vermessung von Windenergieanlagen der MW-Klasse. Im Laufe des mehr als 10-jährigen Testfeldbetriebs wurden 10 Windenergieanlagen der MW-Klasse verschiedenster Hersteller hinsichtlich der realen Lasten, der Leistungsfähigkeit der WEA, ihres akustischen Verhaltens sowie ihrer elektrischen Eigenschaften vermessen. Die Errichtung neuer Prototypen in den nächsten 6 Monaten ist in der Planung bzw. befindet sich in der Realisierung. Der Vortrag skizziert die Erfahrungen aus 10 Jahren Testfeldbetrieb mit unterschiedlichen WEA-Typen in unterschiedlichsten Leistungsklassen und zeigt hierbei die technische Entwicklung der WEA auf. Weiterhin werden sich die daraus abzuleitenden Zukunftsperspektiven erläutert.


15.00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ian-Paul Grimble Geschäftsführer
psm GmbH & Co. KG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Moderne Instandhaltungsstrategien und Anforderungen an Komponentenhersteller
Aufgrund der Erfahrungen des letzten Jahrzehnts beim Betrieb von Windenergieanlagen bzw. Windparks ist inzwischen die enorme Bedeutung der Instandhaltung im Markt erkannt und die Windindustrie nimmt eine dementsprechende Entwicklung. Die Entwicklung eines Instandhaltungssystems und entsprechend standardisierter Maßnahmen, die in anderen Industrien eine Selbstverständlichkeit darstellen, ist zwingend geboten. Die Zugrundelegung entsprechender DIN-Normen und die Entwicklung praktischer Maßnahmen ist jedoch vielfach noch unbeachtet bzw. zufallsgesteuert. Moderne Instandhaltungsstrategien in der Windindustrie, also beim Betrieb von Windenergieanlagen bzw. ganzer Windparks, müssen entwickelt und implementiert werden. Automatismen und Maßnahmen müssen wertfrei eruiert und eingesetzt werden.


15.30 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

Dipl.-Wi.-Ing. Dr. Jörg Strese
Trianel GmbH

 

 

 

 

 

 

 

 

Windenergie zwischen Markt und Netzintegration
Die Förderung der Erneuerbaren Energie löste in den letzten zwei Jahrzehnten einen Wachstumsprozess aus, der zunehmend an Grenzen stösst. Die Förderung mit festen Fördersätzen bewirkte, dass Markt- und Netzerfordernisse weitgehend im Hintergrund blieben. Erst das EEG 2008 bietet Ansatzpunkte zur Minimierung des Problems, wenn auch die Ausgestaltung der Details bei den Fachleuten kontrovers diskutiert wird. Neben der Direktvermarktung der Erneuerbaren Energien an institutionalisierten Marktplätzen, ist auch die Vermarktung zum Letztverbraucher möglich. Zudem gibt es diverse Ideen für Anreizmodelle zur Markt- und Netzintegration.


16.00 Uhr

/// Pause ///


16.30 Uhr

 

 

 

 

 

Dr. Martin Hake
Fuhrländer AG

 

 

 

 

 

Windenergie im Wald
Die Nutzung von Windenergie in Waldgebieten wird kontrovers diskutiert stellt besondere Anforderungen an Bereiche wie Planung, Baustellen- und Transport-Logistik sowie die Anlagentechnik. Kompakte Maschinenmaße und große Nabenhöhen sind hierbei z.B. anlagentechnisch zu realisieren. Das Referat skizziert die wichtigen Kriterien und zeigt anhand von Beispielen auf, wie Windkraft im Wald naturnah und wirtschaftlich funktionieren kann.


17.00 Uhr



















Thomas Ufermann
Manager Sales
Region South / West
Vestas Central Europe
















Vestas-V112 – the next generation
Innovative Technologie mit jahrzehntelanger Erfahrung. Unter dieser Prämisse präsentiert Vestas seine neue Generation von Windenergieanlagen der 3MW-Klasse. Mit einer überstrichenen Rotorkreisfläche von fast 10.000m² wurde dieser Anlagentyp speziell für niedrige bis mittlere Windgeschwindigkeiten entwickelt. Durch die Umstellung des elektrischen Systems auf einen Synchrongenerator mit Permanentmagneten nebst Vollumrichter, bietet die V112 perfekte Netzintegration und stabile Leistung. Zusammen mit einer flexiblen Betriebsstrategie ermöglicht die Leistungselektronik eine Steigerung der Stromproduktion, indem die V112 optional bei günstigen Last- und Netzbedingungen zeitweise oberhalb der eigentlichen Nennleistung betrieben werden kann. Detaillösungen im Bereich Rotorblätter, Kühlung, Errichtungs- und Wartungsfreundlichkeit verdeutlichen über 30 Jahre Erfahrung in der Windenergienutzung. Damit setzt die V112 Maßstäbe in Sachen Effizienz, Zuverlässigkeit, Betriebsbereitschaft und Verfügbarkeit.


17.30 Uhr

Michael Müller
Staatssekretär BMU

Repowering - Potenziale für Wirtschaft und Klimaschutz in Deutschland


18.00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Univ. Prof. Dr.-Ing. habil. István Erlich
Universität Duisburg-Essen
Fakultät für Ingenieurwissenschaften
Abteilung Elektrotechnik und Informationstechnik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aspekte der Windenergienutzung aus der Sicht der Elektrotechnik
Der hohe Anteil von Windenergieanlagen an der Stromerzeugung erfordert auch einen radikalen strukturellen Wandel der gesamten elektrischen Energieversorgung. Das Höchstspannungs-Übertragungsnetz muss ausgebaut und verstärkt werden, um Windleistung aus dem Norden in den Süden zu transportieren. Hierfür kommen außer der klassischen Drehstromtechnik auch Hochspannungs-Gleichstromübertragungen in Frage. Die Lastflüsse in den Mittelspannungsnetzen können sich in der Zukunft umkehren. Als Folge muss der gesamte Netzschutz neu konzipiert werden. Der Kurzschlussstrombeitrag der Windenergieanlagen ist klein. Deshalb werden die Kurzschlussströme im Netz sinken, so dass für das Erkennen von Fehlern neue zusätzliche Kriterien benötigt werden. Die Windturbinen müssen sich in der Zukunft an den sogenannten Systemdienstleistungen beteiligen. Dazu zählen die kontinuierliche Spannungsregelung durch Bereitstellung von Blindleistung, die Beteiligung an der Regelung der Netzfrequenz, der Netzwiederaufbau und auch ein Beitrag zur Dämpfung von Netzpendelungen. Windturbinen können Blindleistung auch liefern, wenn kein Wind weht. Diese Statcom-Funktion wird verstärkt zum Einsatz kommen. Aber neue Funktionen wie aktive Filter sind ebenfalls denkbar und müssen entwickelt werden. Der Vortrag gibt einen Überblick über die erwartete Entwicklung und leitet daraus Anforderungen an moderne Windenergieanlagen der Zukunft ab.




 

Aussteller des Branchentages


24 IP Law Group Sonnenberg Fortmann



3M Deutschland GmbH


Advanced Tower Systems


BBB Umwelttechnik GmbH


BELFOR Relectronic GmbH


Brüel & Kjær Vibro GmbH


DMT GmbH & Co. KG



Eibach Oberflächentechnik GmbH


Eickhoff Antriebstechnik GmbH


ENERCON GmbH



ENERTRAG Service GmbH


ENOVA Energieanlagen GmbH


eviag AG


Fuhrländer AG


GOrena GmbH


Hanning & Kahl GmbH & Co.KG


HYTORC-Seis GmbH


juwi Wind GmbH


KÖTTER Consulting Engineers KG


Maschinenfabrik Wagner GmbH & Co. KG


NORD-LOCK GmbH


optimal Planen- & Umwelttechnik GmbH


psm Nature Power Service & Management GmbH & Co. KG


Rewitec GmbH


RWE Innogy GmbH


F. Reyher Nchfg. GmbH & Co.KG


SCHAAF GmbH & Co. KG


Schmolz + Bickenbach Guss GmbH


Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH & Co.KG


Stahlbau Küppers GmbH


The Switch Engineering OY


WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG


windtest grevenbroich gmbH


Vestas Deutschland


winergy AG


 

 

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