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08.30 Uhr | | | | Begrüßungskaffee |
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09.15 Uhr
| | Prof. Dr. Dieter Schramm Universität Duisburg-Essen
Klaus Lorenz Geschäftsführer Lorenz Kommunikation | | Begrüßung
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09.30 Uhr
| | Christa Thoben Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen | | Windenergie: energie- und industriepolitische Bedeutung für Nordrhein-Westfalen
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10.00 Uhr
| | Podiumsdiskussion
| | Thema: NRW - Zuliefererland Nr. 1 für die Windenergiebranche Mehr als 50% aller weltweit verbauten Getriebe stammen aus nordrhein-westfälischer Fertigung, nur ein Indiz dafür, welche Bedeutung der Produktstandort NRW für die weltweite Windenergiebranche hat. Wie entwickelt sich die Zuliefererwirtschaft, welche Erwartungen haben die meist kleineren und mittelständischen Unternehmen an die Landes- und Bundesregierung?
Begrüßung und Moderation: Helmut Sendner, Chefredakteur Energie & Management
Impulsvortrag: Weltmärkte und Strukturwandel – Chancen für die Windindustrie in NRW Dr. Norbert Allnoch, Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR)
Podiumsteilnehmer: · Ingrid Brand-Friedberg, Geschäftsführende Gesellschafterin August-Friedberg GmbH · Stefan Tenbrock, CEO, Winergy AG · Stefan Dornieden, 3M Deutschland GmbH European Business Development Manager Europe, Middle East and Africa · Dr.-Ing. Vehip Kaci, DMT GmbH & Co. KG, Geschäftsfeldleiter · Markus Schlömann, KfW Bankengruppe Referent, VTb Förderberatung |
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10.45 Uhr
| | Wilhelm Hecking Vorstandsvorsitzender eviag AG
| | Strukturwandel im Duisburger Hafen als Basis für die Einrichtung innovativer Produktionsstätten am Beispiel der eviag AG Wie das gesamte Ruhrgebiet unterliegt auch der Duisburger Hafen einem Strukturwandel. Waren es in den 60er Jahren hauptsächlich die Güter der Montanindustrie wie Kohle, Erz, Eisen, Stahl aber auch andere Massengüter wie Kies, Sand und Getreide, die im Hafen umgeschlagen wurden, sind es heute Container, Stückgüter und Automobile. Kooperationen mit anderen Häfen in Europa und Übersee machen den Hafen heute zu einer internationalen Logistikdrehscheibe. Die eviag AG als Hersteller von Windenergieanlagen plant im Hafen ihre neue Produktionsstätte zu errichten. Die strategisch günstige Lage des Hafens mit den hervorragenden Möglichkeiten Stückgüter mit dem Schiff, der Bahn und dem LKW vom Duisburger Hafen in die europäischen Zielmärkte zu transportieren war ein wichtiger Grund für die Entscheidung, sich im Duisburger Hafen ansiedeln zu wollen. |
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11.15 Uhr | | | | /// Pause /// |
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12.00 Uhr
| | Dipl.-Ing. Egbert Terholsen Niederlassungsleiter West ENERCON GmbH
| | Das Potenzial der Onshore-Technologie Mit 25 GW installierter Onshore-Leistung gehört Deutschland hinter den USA und vor Spanien zu den drei führenden Ländern hinsichtlich einer erfolgreichen Windenergienutzung auf dem Land. Während der Aufbau der Offshore-Technologie sich erst jetzt so langsam zu entwickeln scheint kann man bei der Onshore-Technolgie auf über 25 Jahre Erfahrung zurückgreifen. Dabei lag die Konzentration zu Beginn der 90–iger Jahre mehr auf der Entwicklung küstennaher Standorte. Heute liegt der stärkere Fokus in dem weiteren Ausbau windhöffiger Binnenlandstandorte. Höhere Türme, längere und effizientere Rotorblätter, höhere Wirkungsgrade im Antriebsstrang und nicht zuletzt eine angepasste Proportion zwischen Generatorleistung, Rotorfläche und Turmhöhe haben diesen Prozess beschleunigt. Man kann im Binnenland davon ausgehen, dass mit jedem Höhenmeter der Ertrag in der Regel um ca. 1% steigt. Gleichzeitig erlauben höhere Türme längere Rotorblätter ohne in die sehr turbulente Strömung in Bodennähe zu gelangen. Eine moderne 2 MW-Windenergieanlage kann damit durchaus die gleichen Volllaststunden erreichen wie eine vergleichbare Anlage an der Küste. Viele praktische Beispiele können diese Aussage belegen. |
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12.30 Uhr
| | Prof. Dr. Fritz Vahrenholt Chief Executive Officer RWE Innogy GmbH
| | Von NRW auf die See In Deutschland zählt das RWE Tochterunternehmen RWE Innogy mit zu den ambitioniertesten Firmen, die Offshore-Windparks in der Nordsee planen. Warum und wohin geht die Reise? Welche Anforderungen werden diesbezüglich an die Zulieferer gestellt? |
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13.00 Uhr | | | | /// Mittagessen /// |
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14.30 Uhr
| | Monika Krämer Geschäftsführerin windtest grevenbroich gmbh
| | Zukunftsperspektiven für WEA-Hersteller aus über zehn Jahren Testfeldbetrieb der Windtest Grevenbroich GmbH Seit 1997 betreibt die windtest grevenbroich gmbh in Grevenbroich/Neurath, Nordrhein-Westfalen ein Testfeld zur technischen Vermessung von Windenergieanlagen der MW-Klasse. Im Laufe des mehr als 10-jährigen Testfeldbetriebs wurden 10 Windenergieanlagen der MW-Klasse verschiedenster Hersteller hinsichtlich der realen Lasten, der Leistungsfähigkeit der WEA, ihres akustischen Verhaltens sowie ihrer elektrischen Eigenschaften vermessen. Die Errichtung neuer Prototypen in den nächsten 6 Monaten ist in der Planung bzw. befindet sich in der Realisierung. Der Vortrag skizziert die Erfahrungen aus 10 Jahren Testfeldbetrieb mit unterschiedlichen WEA-Typen in unterschiedlichsten Leistungsklassen und zeigt hierbei die technische Entwicklung der WEA auf. Weiterhin werden sich die daraus abzuleitenden Zukunftsperspektiven erläutert. |
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15.00 Uhr
| | Ian-Paul Grimble Geschäftsführer psm GmbH & Co. KG
| | Moderne Instandhaltungsstrategien und Anforderungen an Komponentenhersteller Aufgrund der Erfahrungen des letzten Jahrzehnts beim Betrieb von Windenergieanlagen bzw. Windparks ist inzwischen die enorme Bedeutung der Instandhaltung im Markt erkannt und die Windindustrie nimmt eine dementsprechende Entwicklung. Die Entwicklung eines Instandhaltungssystems und entsprechend standardisierter Maßnahmen, die in anderen Industrien eine Selbstverständlichkeit darstellen, ist zwingend geboten. Die Zugrundelegung entsprechender DIN-Normen und die Entwicklung praktischer Maßnahmen ist jedoch vielfach noch unbeachtet bzw. zufallsgesteuert. Moderne Instandhaltungsstrategien in der Windindustrie, also beim Betrieb von Windenergieanlagen bzw. ganzer Windparks, müssen entwickelt und implementiert werden. Automatismen und Maßnahmen müssen wertfrei eruiert und eingesetzt werden. |
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15.30 Uhr
| | Dipl.-Wi.-Ing. Dr. Jörg Strese Trianel GmbH
| | Windenergie zwischen Markt und Netzintegration Die Förderung der Erneuerbaren Energie löste in den letzten zwei Jahrzehnten einen Wachstumsprozess aus, der zunehmend an Grenzen stösst. Die Förderung mit festen Fördersätzen bewirkte, dass Markt- und Netzerfordernisse weitgehend im Hintergrund blieben. Erst das EEG 2008 bietet Ansatzpunkte zur Minimierung des Problems, wenn auch die Ausgestaltung der Details bei den Fachleuten kontrovers diskutiert wird. Neben der Direktvermarktung der Erneuerbaren Energien an institutionalisierten Marktplätzen, ist auch die Vermarktung zum Letztverbraucher möglich. Zudem gibt es diverse Ideen für Anreizmodelle zur Markt- und Netzintegration. |
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16.00 Uhr | | | | /// Pause /// |
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16.30 Uhr
| | Dr. Martin Hake Fuhrländer AG
| | Windenergie im Wald Die Nutzung von Windenergie in Waldgebieten wird kontrovers diskutiert stellt besondere Anforderungen an Bereiche wie Planung, Baustellen- und Transport-Logistik sowie die Anlagentechnik. Kompakte Maschinenmaße und große Nabenhöhen sind hierbei z.B. anlagentechnisch zu realisieren. Das Referat skizziert die wichtigen Kriterien und zeigt anhand von Beispielen auf, wie Windkraft im Wald naturnah und wirtschaftlich funktionieren kann. |
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17.00 Uhr
| | Thomas Ufermann Manager Sales Region South / West Vestas Central Europe
| | Vestas-V112 – the next generation Innovative Technologie mit jahrzehntelanger Erfahrung. Unter dieser Prämisse präsentiert Vestas seine neue Generation von Windenergieanlagen der 3MW-Klasse. Mit einer überstrichenen Rotorkreisfläche von fast 10.000m² wurde dieser Anlagentyp speziell für niedrige bis mittlere Windgeschwindigkeiten entwickelt. Durch die Umstellung des elektrischen Systems auf einen Synchrongenerator mit Permanentmagneten nebst Vollumrichter, bietet die V112 perfekte Netzintegration und stabile Leistung. Zusammen mit einer flexiblen Betriebsstrategie ermöglicht die Leistungselektronik eine Steigerung der Stromproduktion, indem die V112 optional bei günstigen Last- und Netzbedingungen zeitweise oberhalb der eigentlichen Nennleistung betrieben werden kann. Detaillösungen im Bereich Rotorblätter, Kühlung, Errichtungs- und Wartungsfreundlichkeit verdeutlichen über 30 Jahre Erfahrung in der Windenergienutzung. Damit setzt die V112 Maßstäbe in Sachen Effizienz, Zuverlässigkeit, Betriebsbereitschaft und Verfügbarkeit.
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17.30 Uhr
| | Michael Müller Staatssekretär BMU | | Repowering - Potenziale für Wirtschaft und Klimaschutz in Deutschland |
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18.00 Uhr
| | Univ. Prof. Dr.-Ing. habil. István Erlich Universität Duisburg-Essen Fakultät für Ingenieurwissenschaften Abteilung Elektrotechnik und Informationstechnik
| | Aspekte der Windenergienutzung aus der Sicht der Elektrotechnik Der hohe Anteil von Windenergieanlagen an der Stromerzeugung erfordert auch einen radikalen strukturellen Wandel der gesamten elektrischen Energieversorgung. Das Höchstspannungs-Übertragungsnetz muss ausgebaut und verstärkt werden, um Windleistung aus dem Norden in den Süden zu transportieren. Hierfür kommen außer der klassischen Drehstromtechnik auch Hochspannungs-Gleichstromübertragungen in Frage. Die Lastflüsse in den Mittelspannungsnetzen können sich in der Zukunft umkehren. Als Folge muss der gesamte Netzschutz neu konzipiert werden. Der Kurzschlussstrombeitrag der Windenergieanlagen ist klein. Deshalb werden die Kurzschlussströme im Netz sinken, so dass für das Erkennen von Fehlern neue zusätzliche Kriterien benötigt werden. Die Windturbinen müssen sich in der Zukunft an den sogenannten Systemdienstleistungen beteiligen. Dazu zählen die kontinuierliche Spannungsregelung durch Bereitstellung von Blindleistung, die Beteiligung an der Regelung der Netzfrequenz, der Netzwiederaufbau und auch ein Beitrag zur Dämpfung von Netzpendelungen. Windturbinen können Blindleistung auch liefern, wenn kein Wind weht. Diese Statcom-Funktion wird verstärkt zum Einsatz kommen. Aber neue Funktionen wie aktive Filter sind ebenfalls denkbar und müssen entwickelt werden. Der Vortrag gibt einen Überblick über die erwartete Entwicklung und leitet daraus Anforderungen an moderne Windenergieanlagen der Zukunft ab. |
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